Firmung 2026

Der Firmtermin für 2026 steht fest: Weihbischof Dr. Hegge wird den Firmbewerberinnen und Firmbewerbern am 07.11.2026 um 14:00 Uhr das Sakrament der Firmung spenden. Das Üben für die Firmmesse findet am 06.11.26 von 17:30-20:00 Uhr statt. Bitte diesen Termin unbedingt freihalten!

Die Jugendlichen werden nach Ostern benachrichtigt und zu einem Infoabend eingeladen.

Wichtige Termine der Firmvorbereitung:

  • 09.05.26 (18:00 Uhr)                           Auftakt-Gottesdienst                
  • 18.09.26 (17:00-20:00 Uhr)                Powertag
    19.09.26 (10:00-14:00 Uhr)                                                   
  • 14.10.26 (19:00 Uhr)                           Abschluss-Gottesdienst             
  • 06.11.26 (17:30-20:00 Uhr)                Probe Firmung                   
  • 07.11.26 (14:00 Uhr)                           Firmung 

 

Aufgabe und Voraussetzungen: Firmpate

 

Die Firmung ist der Initiationsritus in der katholischen Kirche: Die/Der Firmand wird mündig und bekennt sich öffentlich zu seinem Glauben. Bei diesem wichtigen Schritt steht ihr/ihm die Firmpatin/der Firmpate zur Seite, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn während der Firmung steht die Patin/der Pate hinter dem Firmbewerber und legt ihm seine Hand auf dessen Schulter. Damit drückt er oder sie aus: Ich stehe hinter dir, wir gehen den Weg des Glaubens zusammen.

Wie der Taufpate hat auch der Firmpate die Aufgabe, den Firmanden durch sein christliches Leben zu begleiten und zu unterstützen. Firmpate kann werden, wer katholisch ist, wer getauft und gefirmt ist und die Eucharistie empfangen hat und Mitglied in der Kirche ist. [Die eigenen Eltern können kein Firmpate sein!] Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (Can. 893 §2). Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss.

Text: jf/göc
Foto: Michael Bönte, Kirche+Leben

Firmung

Die Firmspendung will die Taufe vollenden und besiegeln, sie gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Einführungssakramenten (Initiation). Das Zweite Vatikanische Konzil sagt: „Durch das Sakrament der Firmung (lat.: = confirmatio; griech.: = myron) werden die Getauften vollkommener (als durch die Taufe) mit der Kirche verbunden; sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen.“

Die Spendung der Firmung geschieht durch Handauflegung, wobei der Bischof spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Aus dem Osten kam der Gebrauch des Öles hinzu, die Salbung mit dem Chrisam. Die Salbung ist eine Erinnerung an die Taufe; bei dieser werden die Kleinkinder mit dem Chrisam gesalbt und die Paten bezeugen für den Täufling den Glauben. Die Firmung erinnert hieran und zeigt, dass nun der Firmand eigenständig seinen Glauben bezeugt.

Spender der Firmung ist der Weihbischof, der im Sonderfall auch einen Priester beauftragen kann.

Die/der FirmbewerberIn wird durch einen Paten begleitet. Der Firmpate muss katholisch getauft, gefirmt und Mitglied in der Kirche sein. 

Wann der richtige Zeitpunkt für den Empfang der Firmung ist, wird heute viel diskutiert. Im 13. Jahrhundert wurde die Firmung, die bis dahin gleich nach der Taufe gespendet wurde, auf das siebte Lebensjahr verschoben. Heute geschieht dies meist im Alter von 13-16 Jahren.

Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996.

Glaube = Tu was!

Was Glauben ist – schwer zu beschreiben.

Wie es  praktisch geht – das kann hoffentlich jeder sehen.

Glauben ist vor allem – Tat-Sache!